Die 7 größten Irrtümer im Krisenmanagement -#205

Shownotes

In kritischen Situationen liegt die eigentliche Gefahr oft nicht nur im äußeren Druck, sondern in den Annahmen, mit denen Unternehmer und Führungskräfte die Lage interpretieren.

In dieser Folge von Lessons to Grow spricht Armin Rau über sieben Denkfehler, die in Krisen und kritischen Unternehmensphasen häufig auftreten. Grundlage sind Gespräche mit Unternehmern und Führungskräften, die auf eigene schwierige Situationen zurückgeblickt haben.

Dabei geht es unter anderem um die Annahme, dass Bestandskunden und vertraute Märkte schon reichen werden, dass noch genug Zeit bleibt oder dass Kostensenkung allein das Problem löst. Armin zeigt, warum Sparen zwar notwendig sein kann, aber ohne Wachstum, klare Prioritäten und fokussierte Weiterentwicklung selten ausreicht.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf typischen Reaktionen unter Druck: jedes Risiko vermeiden, alles selbst lösen wollen, zu lange analysieren oder darauf vertrauen, dass sich Vernunft automatisch durchsetzt. Gerade dadurch können Führungskräfte selbst zum Engpass werden oder wertvolle Zeit verlieren.

Über alle Denkfehler hinweg bleibt eine zentrale Linie: Kritische Situationen werden selten durch mangelnden Einsatz gefährlich, sondern durch falsche Annahmen, fehlende Klarheit und fehlende Struktur. Erst Klarheit schafft Richtung, und erst Richtung macht einen belastbaren Plan möglich.

Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

warum vertraute Märkte trügerische Sicherheit geben können weshalb Kosten senken allein nicht ausreicht warum Führungskräfte in Krisen nicht alles selbst lösen sollten weshalb Geschwindigkeit, Pragmatismus und Struktur zusammengehören warum Klarheit wichtiger ist als Schuldzuweisungen oder reine Argumente

Wenn Du verstehen willst, welche Denkfehler kritische Situationen verschärfen können und wie Klarheit wieder Richtung schafft, dann lohnt sich diese Folge besonders.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich habe in den letzten Tagen mehrere Unternehmer gefragt.

00:00:04: Wenn du auf eine kritische Situation zurückblickst, welche Denkfehler hast Du gemacht?

00:00:11: Die Antworten kam von Unternehmern-, Geschäftsführerinnen-, Führungskräften mit sehr unterschiedlichen Hintergründen.

00:00:19: Überraschend war nicht die Unterschiedlichkeit, überraschende war die Ähnlichkeit und die Muster, die man dort drin erkennen konnte.

00:00:29: Dadurch habe ich entwickelt diese Folge mit den sieben Irrtümern von Unternehmern, den Sieben Denkfehlern in kritischen Situationen.

00:00:40: Los geht's direkt nach dem Intro!

00:00:49: Einige Unternehmer habe ich befragt.

00:00:53: die Fragestellungen laufen auch noch weiter, es werden doch sehr viele befragt.

00:00:58: Aber die ersten Ergebnisse sind schon so aussagekräftig dass ich hier raus schon Muster erkennen konnte und ich will überhaupt nicht warten.

00:01:06: und diese verschiedenen Irrtümer, die exemplarisch sind oder ein Stück weit wahrscheinlich repräsentativ, die möchte ich gerne heute schon mit euch teilen.

00:01:17: also hier kommen sie jetzt die sieben Irrtümmer Denkfehler von Unternehmern und Führungskräften in Krisensituationen, in kritischen Situationen.

00:01:28: Der erste Irrtum ist der Bestand wird schon reichen.

00:01:33: also wir verlassen uns einfach zu sehr auf unsere Bestandskunden und auch wenn der Umsatz einbricht dann wird das schon Reichen, ein Unternehmer mit dem ich mittlerweile sogar befreundet bin der beschreibt genau das.

00:01:51: Ja es gibt zu große Abhängigkeiten von bestehenden Kunden bzw so gar von einem einzelnen Marktsegment und zu wenig Blick auf neue Märkte.

00:02:03: Das muss man natürlich schon sehr früh vor der Krise Machen und wenn dann die kritische Situation da ist wird es um so schwerer.

00:02:17: sag mal, die Pferde zu wechseln beziehungsweise sich breiter aufzustellen.

00:02:23: Und hier ist ein Denkfehler auch oder ein Fehler das man zu wenig Aufmerksamkeit legt auf Veränderungen oder auf mögliche Veränderung.

00:02:32: Die Maß...die Annahme ist einfach dass das was gestern funktioniert hat auch morgen funktionieren wird.

00:02:38: Hier muss man aber proaktiv sein und die sogenannten Klumpenrisiken vermeiden Denn wenn es da dann einbricht Tja, dann kann es eben für die Company eng werden.

00:02:51: Und das ist eine Folge von Irrtum Nummer eins – dass das was man hat schon irgendwie reichen wird.

00:03:07: eine Steigerung davon ist eigentlich, dass man die Krise komplett wegdiskutiert.

00:03:11: Dazu kommen wir später nochmal, das man die krise eigentlich gar nicht als solche akzeptiert.

00:03:16: aber in einer schwächeren Form ist es, wir haben noch Zeit.

00:03:19: also Wir brauchen hier gar nicht uns so zu beeilen trifft auch eine zeit eigentlich bevor die kritische Situation Eintritt denn Es is ein Zeichen mangeln da vorausschau.

00:03:35: Ja, das erste Beispiel handelt an und für sich von zu später Marktanpassung.

00:03:40: Hier in Irrtum zwei wir haben noch Zeit mannelt es an Vorausschau!

00:03:46: Es ist allerdings so dass viele Krisen einfach nicht plötzlich entstehen.

00:03:52: Also es gibt jetzt nicht so etwas wie plötzlich eine geopolitische Lageveränderung, wie wir das in den letzten Jahren und Monaten hatten.

00:04:01: Zum Beispiel durch Kriege die entstehen oder... Die weltweite pandemie die auch relativ plötzliche stika ein bisschen schleichen.

00:04:12: aber es war relativ plötzlich, dass das so entsteht und dass man dann zu in die krise kommt.

00:04:18: also meistens ist das eher schleichender nicht plötzlich.

00:04:22: Aber sie kündigen sich lange vorher an diese kritischen situation.

00:04:28: Aber der Denkfehler ist einfach das Wahnsignale dann ignoriert werden bzw.

00:04:34: man sagt, man hat im Prinzip noch Zeit und wie gesagt wenn man sich in der Krise befindet wird es noch so getan als gäbs gar keine.

00:04:44: Das sind also enorme Denkfähler.

00:04:46: Irrtum Nummer drei Kosten senken wird das Problem schon lösen.

00:04:52: Ja ein ganz faszinierender Punkt von einem Unternehmer denn hier war dass der Umsatz einprach und viele Unternehmen reagieren auf diesen Druck auch erst mal mit Sparen.

00:05:07: Das ist auch oft notwendig, ich bin großer Fan sogar davon zu sparen und das auch frühzeitig zu machen und sehr diszipliniert zu tun!

00:05:18: Das haben wir bei meiner Agentur jetzt kürzlich auch machen müssen.

00:05:24: es war auch erforderlich.

00:05:25: uns hat die Effekte gebracht Aber es ist selten ausreichend.

00:05:30: Man kann also nicht einfach nur sparen und sonst nichts mehr tun, ja?

00:05:34: Denn Unternehmen kommen selten gesund aus einer Krise raus in dem sie nur die Kosten senken.

00:05:40: Sie müssen gleichzeitig auch an das Wachstum denken Neue Kunden bekommen durch Marktansprache neue Produkte entwickeln Durch Innovation neue Märkte erschließen.

00:05:55: Aber hier kommt jetzt ein ganz entscheidender Punkt.

00:05:58: Ich muss einerseits an die Gemeinkosten ran, die Kosten wirklich sehr sehr diszipliniert senken nicht mit dem Gießkannenprinzip sondern fokussiert nach dem Motto was ist jetzt?

00:06:10: Wirklich möglich und was ist nicht möglich?

00:06:13: oder... Und dann auch selber immer wissen dass ich mich hier nicht in Ausreden Flüchten darf.

00:06:25: Ja das wird immer so gerne dann gemacht, ja das können wir auch und wir können uns auch kaputt sparen.

00:06:30: So geht es nicht.

00:06:32: Also man muss daran und man muss Konsequenz sparen.

00:06:36: und wie gesagt ich spare lieber mal an der falschen Stelle einmal als dass sich das an der richtigen Stelle versäumt hätte.

00:06:42: Ganz ganz wichtig!

00:06:43: Jetzt kommt aber ein wichtiger Punkt... neue Kunden bekommen.

00:06:48: Klar, vertriebliche Aktivitäten stärken auch nicht wie die kopflosen Hühnern sondern sehr fokussiert diszipliniert und klar nachgehalten.

00:06:55: das ist wichtig.

00:06:57: so jetzt kommt der wichtige Punkt neue Produkte entwickeln, hier darf ich jetzt nicht irgendwie mich im Kämmerlein einschließen in der kritischen Situation und dann irgendwie planen das nächste iPhone zu entwickeln oder das nächste selbstfahrende Auto- oder Flugtaxi oder was weiß ich wo in welcher Porsche man ist.

00:07:17: Oder die sich selbst steuende Fabrik oder den humanoiden Werkzeugmacher Roboter oder sowas?

00:07:28: Nee!

00:07:29: Es geht dann nicht um disruptive Geschichten, sondern ich mache Folgendes bei den Produkten.

00:07:34: Ich schaue mir mein Portfolio ganz genau an.

00:07:37: da eignet sich sehr gut zum Beispiel diese gute alte Boston Matrix mit den einzelnen Kategorien Hunde Fragezeichen Cash House und Stas.

00:07:49: Und da gucke ich mir ganz genau ein.

00:07:52: erst mal wo ist noch Potenzial in meinen Produkten?

00:07:57: Kann ich über Produktveränderung noch etwas retten?

00:08:01: Oder ist vielleicht zum Beispiel eine Technologiewechsel schon längst vollzogen und ich nehme das einfach nur noch mit, was sich da machen kann.

00:08:10: Und wenn ich etwas entwickeln kann... Wenn ich etwas weiterentwickeln kann und der Markt es noch hergibt bzw.

00:08:14: vielleicht auch in einem benachbarten Markt etwas zu machen auf einer technologischen Basis dann mache ich das und zwar nicht disruptiv, sondern im Sinne einer Verbesserung.

00:08:31: Also eine Evolution keine Revolution.

00:08:34: Das Schlimmste was man in Krisen machen kann ist zu versuchen mit jede Menge Revolution die Firma zu retten.

00:08:42: Das funktioniert aus meiner Sicht nicht!

00:08:46: Also das war der Örtum Nummer drei, dass man dachte, man kann nur durch Kosten senken.

00:08:55: Die kritische Situation lösen wenn beispielsweise der Umsatz einbricht.

00:09:00: Kosten senken allein ist zu wenig aber es ist absolut notwendig.

00:09:06: Man muss allerdings auch am Wachstum arbeiten, aber am Wächstum.

00:09:11: eben inkrementell nicht disruptiv.

00:09:16: Das ist zu ansteigend für so eine Organisation.

00:09:20: Yachtung Nummer vier, jetzt dürfen wir gar keine Risiken mehr eingehen und noch nicht mal die kalkulierbaren.

00:09:27: Das bringt ein anderer Geschäftsführer mit rein.

00:09:29: Er sagt – das ist ganz, ganz spannender gegen Pol hier – er sagt dass in kritischen Situationen viele Unternehmer übervorsichtig sind.

00:09:38: ja und sie vermeiden dann jedes Risiko.

00:09:41: Aber du kannst ohne Risiko erstens mal die Krise nicht bewältigen und darüber hinaus kannst du auch nicht wachsen.

00:09:51: Und das Problem hier ist im Prinzip, wenn du keine Risiken mehr eingehst dann ist das auf das größte Risiko also jetzt aus einer Krise die vielleicht oder eine kritische Situation die vielleicht daraus entstanden ist dass du vorher ein unternehmerisches Risiko eingekauen bist zu schießen, dass du keine Risiken eingibst.

00:10:09: Das ist ein Denkfehler der nur allzu häufig auch vorkommt.

00:10:14: Irrtum Nummer fünf ich muss das selbst lösen.

00:10:17: Das is wirklich ein Klassiker.

00:10:21: ja also die kritische Situation kommt und Du bist Manager beispielsweise von einem Bereich oder Weißpräsident.

00:10:27: Du bist Unternehmer, du bist Geschäftsführer oder was auch immer.

00:10:33: Auf jeden Fall leitest du in wie auch immer als Führungskraft ein Business.

00:10:37: Und dann sagst Du, jetzt ist die Krise da!

00:10:40: Jetzt muss ich selber ja Hand

00:10:42: anlegen.".

00:10:44: Hier treffen sich zwei der Unternehmer mit denen ich gesprochen habe, die das als zentrales Problem gesehen haben.

00:10:51: Der eine der Sprach von Team und von Leadership also einfach ... er hat es einfach versäumt... Also einerseits hat das Team es auch nicht hergegeben, also lag der Fehler schon vorher, dass er falsche Leute eingestellt hat.

00:11:06: Andererseits hat er die guten aber im Team auch nicht mit einbezogen, hat also nicht die Power der Organisation genutzt und gesagt, das muss ich jetzt selber machen!

00:11:17: Das geht meistens... Nicht schief, nicht in die richtige Richtung ist ein Denkfehler.

00:11:25: Ein anderer Unternehmer mit dem gesprochen habe der sagt das ganz direkt, er hat sich nicht gefragt wer das lösen kann sondern wie löse ich das?

00:11:35: Dabei geben die Unternehmen oft die Experten her und vielleicht auch Leute, die in der kritischen Situation oder Aspekte der Situation sehr viel leichter lösen können.

00:11:47: Also gerade in der Krise ist es wichtig nicht alles auf sich selbst zu produzieren.

00:11:52: Insbesondere ist auch nicht richtig sich selbst ständig für den Schuldigen zu halten.

00:11:58: Das habe ich auch in meiner Karriere öfter mal falsch gemacht dass das un... Abbau Krisen können ja auch kommen, geht die Situation oder ganz gar nicht dafür.

00:12:07: Es kommt aus deinem Umfeld.

00:12:08: und trotzdem habe ich mir gedacht, ich muss das jetzt lösen und egal wie das ist, das muss von mir gelöst werden.

00:12:18: Und dann wirst du als Unternehmer, als Führungskraft, als Manager, auf einmal zum Flaschenhals.

00:12:24: Du wirst zum Flachenhals, zum Engpass!

00:12:27: Wenn du dann die Entscheidungen an dich ziehst, anstatt die Organisation zu aktivieren vergibst du erstens mal sehr viel Potenzial.

00:12:37: Du vergibbst wahrscheinlich auch Zeit, verlierst Zeit und drittens kannst du nur soviel tragen.

00:12:43: also ist einfach ich habe immer früher gesagt heute noch fünf Kupfer haben immer mehr Ideen als einer Egal wie schlau du bist.

00:12:52: Und vor dem Hintergrund ist hier ein zentraler Denkfehler zu denken, man kann das selber machen als auch das nicht tun.

00:13:00: Ja, Irrtum.

00:13:01: Nummer sechs Perfektion ist wichtiger als Geschwindigkeit.

00:13:05: ja da bringt es hat auch einen Unternehmer in meinen Gesprächen sehr schön auf den Punkt gebracht und ich sehe dass eben auch häufig In meinen Gesprächen mit Unternehmern- und Führungskräften Es wird zu lange analysiert, es wird zu lang geplant.

00:13:20: Das ist insbesondere bei uns im deutschen Kulturraum, Jahrgang und Gehre.

00:13:24: Im allesexischen Raum wo ich auch selber gelebt und gearbeitet habe viele Jahre in UK sieht das bisschen anders aus.

00:13:32: da ist Pragmatik angesagt man sehr viel mehr Trial and Error ja und dadurch Kommst du dann insbesondere, insbesondere in Krisen sehr viel schneller zurecht?

00:13:47: Denn ich sag mal so.

00:13:48: In der Krise muss auch einfach einmal gemacht werden in einer kritischen Situation und die perfekte Entscheidung gibt es sowieso selten.

00:13:55: also eigentlich gibt's die nie.

00:13:57: Aber eine rechtzeitige Entscheidung Und die Umsetzung Die direkte Umsetzung die gibt es sofort Ertum Nummer sieben durchsetzen, das heißt also ich habe eine kritische Situation und dann denke ich als Geschäftsführer oder Unternehmer solange ich gute Argumente vorbringe wird sich das schon durchsetzten.

00:14:25: Und dann kommen wir damit aus der Krise raus.

00:14:29: vielleicht der tiefste Gedanke.

00:14:31: ein Freund von mir derselbe Prokurist in einem kleinen Unternehmen mittelschränkischen Unternehmen war beschreibt dieses Familienunternehmen dass sie hätte verändern müssen.

00:14:40: Die Konzepte lagen auf dem Tisch, er hatte sie selbst entwickelt.

00:14:45: Die Fakten waren bekannt!

00:14:47: die Argumente waren da und trotzdem passierte nichts.

00:14:52: Warum?

00:14:53: Weil Interessen stärker waren als Vernunft weil Menschen nicht immer das tun was logisch ist und weil manche Situationen nicht gerettet werden wollen.

00:15:06: Und das ist ein riesiges Thema, dass man einfach auch sehen kann.

00:15:11: Passt das oder passt es nicht?

00:15:13: Und hier kommen wir noch zu einer anderen Situation.

00:15:16: Es gibt auch Situationen, tritische Situationen.

00:15:20: die muss man so lassen vielleicht auch in diesem letzten Beispiel mit den Familienunternehmen.

00:15:26: da kann man am Ende nur noch sagen Dann ist es so, das muss ich jetzt akzeptieren.

00:15:33: Nicht jede Lösung ist eine Lösung sozusagen sondern eine Lösung kann auch einfach mal sein.

00:15:40: Ich bin da immer so gerne bei dem Red Adair.

00:15:47: Das war vor vielen Jahren ein absoluter Spezialist im Löschen von Bränden insbesondere auf Bohrinseln.

00:15:55: Aber die Lösung ist nicht immer dass der Brand gelöscht wird.

00:15:59: Die Lösung kann auch sein, dass man das Ding ausbrennen lassen muss.

00:16:03: Ja und das passt am besten zu diesem letzten Beispiel.

00:16:09: Ich will vielleicht noch drei Bonnie hier bringen die ich auch von einem anderen C-Level Menschen bekommen habe, die ich reinbekommen habe sozusagen heiß reinbecommen habe der ist CFO von einem Börsennotierten Unternehmen würde ich auch als Geschäftsfeind bezeichnen.

00:16:29: Sehr sehr cooler Typ, Unternehmen passt gut und der hat nun mal drei wichtige Denkfehler gebracht die oft aus meiner Erfahrung oft vorkommen.

00:16:44: Erste ist die Krise nicht anzuerkennen, also einfach so zu tun als gäbe es gar keine Krise habe ich auch oft erlebt und insbesondere wenn du so nach vorne schaust und hab ja mein Lieblings Beispiel ist das Boot mit dem Leck wo du alle zum Rudern bringst damit man zu der wunderschönen Palmeninsel kommt die zwei Kilometer vor einem ist.

00:17:07: Das Ruder ist aber letztendlich recht überflüssig wenn du das leck nicht stopfst.

00:17:13: ja also kannst ich einfach sagen leg wir haben doch kein leg.

00:17:17: nee doch ihr habt ein leg und es muss gestopft werden.

00:17:21: Und was er muss geschöpft werden gleichzeitig aber wie ich eben gesagt habe muss auch einen wachstum denken also muss schon auch rudern.

00:17:30: Aber die Krise einfach nicht anzuerkennen, das ist ein riesiger Denkfehler den nicht nur mein Freund hier mir mitgegeben hat sondern der auch von mir immer wieder beobachtet wird.

00:17:42: Ein weiterer Fehler der für mich schon fast ein bisschen antiquarisch wirkt weil man sich in den modernen Zeiten der Führung gar nicht mehr vorstellen kann Schuldige zu suchen.

00:17:54: Also zu sagen, jetzt müssen wir erstmal sehen wer hier überhaupt schuld ist?

00:17:58: Wer hat das überhaupt zu verantworten?

00:18:00: dieses Chaos hier?

00:18:01: Das ist ja aus meiner Sicht ein totaler Unsinn denn es geht nicht darum Schuldig zu suchen sondern jetzt zu gucken was waren die Gründe was können wir lernen und wie machen wir's besser?

00:18:13: Und dritter Zentraler Denkfehler noch, der ist gerade hier von meinem Geschäftsfreund kamen dem CFO keine Strukturen zu schaffen und dann tatsächlich auch die Krise zu lösen.

00:18:24: Das heißt das wird wild rum agiert gemacht getan überall gibt es Ansätze.

00:18:31: ich bringe ja auch immer wieder ein Beispiel vor den kopflosen Hühnern, das gefällt mir irgendwie so gut.

00:18:37: Ja Headless Chicken war in UK früher mal gesagt Headless chicken Wenn du da keine Struktur hast, das heißt also brauchst du auch mal einen klaren Kopf dann in der Bewältigung der kredischen Situation.

00:18:48: Dann ist das eben auch der Denkfehler schlicht hin.

00:18:52: ja wie ich eben gesagt habe schon durchaus pragmatisch vorgehen aber trotzdem auch mit Struktur.

00:19:02: Ja genau so Das ist eigentlich Ein wichtiger Punkt, gerade in den letzten drei Erttürmen die ich noch mal gesagt habe die Krise weg zu diskutieren oder zu lösen.

00:19:16: Die nutzt nichts und das ist eigentlich ja so ein bisschen wie das Schreifen im Walde wie man immer so schön sagt.

00:19:22: aber jetzt nochmal ganz kurz zur Zusammenfassung.

00:19:26: Die sieben Irrtümer, erstens der Bestand wird schon reichen.

00:19:29: Also ich komme mit meinen Bestandskunden raus.

00:19:31: wenn dann die kritische Situation da ist, der Umsatz bricht ein, dann merkt man passt nicht.

00:19:36: Dann wir haben noch Zeit.

00:19:37: also nicht vorausschauend zu agieren denn wenn ich nicht varausschaund agiere dann muss ich mich über die Krise letztendlich auch nicht wundern.

00:19:46: in der Krise zu denken, Kosten senken wird das Problem schon lösen.

00:19:50: Das ist Erdton Nummer drei, Erdtun Nummer vier.

00:19:53: jetzt gehen wir gar keine Risiken mehr ein.

00:19:56: ganz fast wie eine Resignationshaltung ist es ja.

00:20:00: die Nummer fünf ich muss das selbst lösen.

00:20:02: also der Unternehmer die Führungskraft sagt ach ich mach das einfach selber geht sowieso schneller ganz ganz blöde Blöder.

00:20:11: was heißt blöder Denkfeller?

00:20:14: Machen alle Fehler bei das Blöde.

00:20:15: Das gibt es nicht, ich mache auch jeden Tag Fehler.

00:20:19: Darum geht's nicht.

00:20:20: deswegen weil das jetzt blöd von mir das so ausdrücken also ist ein klassischer Denkfehler.

00:20:25: sagen wir mal dass sich das selber lösen muss.

00:20:27: Nummer sechs Perfektion ist wichtiger als Geschwindigkeit.

00:20:31: Pragmatismus ist wichtig, aber hier eine kleine Einschreckung.

00:20:35: Pragmatismus schon auch mit Struktur und Nummer sieben Vernunft wird sich schon durchsetzen.

00:20:42: so und eine Sache auch nochmal in dem ganzen Umfeld hier was ich jetzt benannt habe du hast einerseits die Denkfehler Du hast andererseits andere Möglichkeiten Mit der kritischen Situation umzugehen.

00:20:57: Aber Das, was du erkannt hast musst du dann danach auch konsequent und mit Struktur anpacken und umsetzen.

00:21:06: Und manchmal wenn es nicht möglich ist einfach auch mal loslassen können wie gerade im Zusammenhang mit dem letzten Denkfehler die Vernunft wird sich schon durchsetzen.

00:21:19: Wenn ich alle Antworten auf einen Nenner bringen müsste Dann wäre es dieser kritische Situation werden selten durch mangelnden Einsatz gefährlich, die Leute machen ja.

00:21:31: Sie werden gefährlich durch falsche Annahmen, durch Denkfehler – insbesondere diese sieben plus drei, sage ich mal, Denkfehler, die ich heute mit dir geteilt habe.

00:21:42: und genau deshalb brauchen wir Führungskräfte in kritischen Situationen, die vor allem eines haben.

00:21:48: Klarheit!

00:21:49: Klarheit denn erst Klarheit schafft Richtung und erst Richtung bringt eine Situation wieder.

00:21:59: In solchen Situationen werde ich als International Manager Unternehmer und Sparrings Partner immer wieder hinzugezogen, Ich helfe Unternehmern und Führungskräften Klarheit in kritischen Situation zu erlangen dann eben entsprechend einen belastbaren Plan zu entwickeln, um die kritische Situation auch wieder verlassen zu können.

00:22:27: Ich bin Armin L Rau internationaler Manager und Unternehmer.

00:22:30: du erreichst mich direkt unter info at lessons to grow punkt de oder einfach über LinkedIn bei armin l rau.

00:22:40: ich danke dir für deine Zeit.

00:22:42: Danke dir für deinen Interesse.

00:22:44: let's get back into control oder zurück in Kontrolle und nicht vergessen, es ist alles um Gewicht.

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