Unternehmer werden: Die Kunst „Nein“ zu sagen - #219

Shownotes

Viele Unternehmen sind stark ausgelastet, starten laufend neue Projekte und verfolgen zahlreiche Chancen. Trotzdem verlieren sie an Geschwindigkeit, weil Zeit, Energie und Aufmerksamkeit auf zu viele Themen verteilt werden.

In dieser Folge von Lessons to Grow spricht Armin Rau darüber, warum Fokus zu den wichtigsten Aufgaben von Unternehmern und Führungskräften gehört. Denn Strategie bedeutet nicht nur, neue Ziele zu definieren. Sie bedeutet auch, bewusst auf Themen zu verzichten, die interessant erscheinen, aber keinen ausreichenden Beitrag zur strategischen Richtung leisten.

Komplexität entsteht selten durch eine einzige falsche Entscheidung. Sie wächst durch viele kleine Zusagen: ein weiteres Projekt, ein zusätzlicher Kunde, eine neue Leistung oder ein weiteres Meeting.

Armin zeigt fünf Bereiche, in denen ein klares Nein häufig notwendig ist: Projekte ohne strategischen Beitrag, Kunden, die unverhältnismäßig viele Ressourcen binden, ein zu breites Portfolio, Meetings ohne Wirkung und der Anspruch auf Perfektion.

Jedes klare Nein schafft Raum für ein überzeugendes Ja: zu den wichtigsten Kunden, den entscheidenden Projekten und den Themen, die das Unternehmen wirklich voranbringen. Fokus beginnt fast immer mit einem klaren Nein.

Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

warum hohe Auslastung nicht automatisch Fortschritt bedeutet warum Strategie auch konsequentes Weglassen bedeutet in welchen fünf Bereichen Unternehmer häufiger Nein sagen sollten wie zu viele Projekte, Produkte und Meetings Komplexität erzeugen warum Fokus eine Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum ist

Wenn Du das Gefühl hast, dass zu viele Projekte gleichzeitig laufen, Prioritäten verschwimmen oder Deine Organisation trotz hoher Auslastung an Geschwindigkeit verliert, buche Dir gern ein kostenfreies Orientierungsgespräch mit Armin Rau.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Vor einigen Jahren hatte ich das Gefühl, ständig beschäftigt zu sein.

00:00:04: Mein Kalender war bis auf die letzte Minute gefüllt, neue Projekte kamen beinahe wöchentlich hinzu und trotzdem beschlich mich immer häufiger der Eindruck den wirklichen Themen und den wichtigen Themen kaum noch gerecht zu werden.

00:00:18: Irgendwann wurde mir klar, dass mein eigentliches Problem kein Zeigproblem war – Ich hatte schlicht so oft Ja gesagt!

00:00:26: Ich bin Armin L. Rau, internationaler Manager und Unternehmer – und ich schaffe Klarheit für Unternehmer- und Führungskräfte am kritischen Punkt!

00:00:35: Warum erfolgreiche Unternehmer häufiger Nein sagen als Ja?

00:00:39: Und weshalb genau darin auf der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum liegt erfährst du direkt nach dem Intro.

00:00:53: Wenn Unternehmer mich fragen, weshalb ihre Organisation trotz enormen Einsatz Langsamer geworden ist, stelle ich fast immer dieselbe Gegenfrage.

00:01:03: Wozu haben sie in den vergammenen zwölf Monaten eigentlich bewusst Nein gesagt?

00:01:09: Die meisten schauen mich zunächst überrascht an – dann beginnt eine längere Denkpause und genau diese Reaktion zeigt bereits, worin das eigentliche Problem liegt!

00:01:20: Viele Unternehmer verbinden Wachstum automatisch mit neuen Möglichkeiten… Klingt zunächst attraktiv.

00:01:27: Ein weiteres Produkt erscheint vielversprechend, eine zusätzliche Kooperation eröffnet Perspektiven.

00:01:34: ein weiterer Markt wirkt ebenfalls interessant.

00:01:39: Jede einzelne Gelegenheit wird für sich betrachtet dadurch sinnvoll oder scheint sinnvoll zu sein und diese Gefahr Existiert insbesondere in Momenten der Euphorie, wenn etwas gut geklappt hat.

00:01:56: Wenn man glaubt etwas im Griff zu haben.

00:01:58: schon springt man auf die nächste neue Opportunity in neuen Markt und so weiter.

00:02:03: Und da muss man klar an Kopf behalten und auch mal Lein sagen und die sogenannte Blue Line Im Kopf haben.

00:02:09: Die Blue Line ist habe ich gelernt von Fußball Trainer dem Fabian Hürzler Der macht in der Premier League Brighton und Hof Albion Und der hat das sehr, sehr genau definiert.

00:02:22: Man darf in der Euphorie nicht zu viele Sachen angehen und man darf aber auch wenn man gescheitert ist sich so stark runterziehen dass man die neuen Dinge nicht mehr vernünftig angehen kann.

00:02:35: Das ist die Blue Line diese Blue line diese Balance zu halten und das ist etwas was ich mir als Unternehmer auch sehr gut gemerkt habe.

00:02:43: denn wie du dir vorstellen kannst gibt es bei mir in meinem täglichen Tun auch tägliches Auf- und Ab, insbesondere weil ja mein Leben und meinen Unterhalt ander für sich mehr oder weniger von mir selbst abhängen.

00:02:57: Hab hier kein Gehalt in dem Sinne!

00:02:59: Oder bekomme keinen Gehalt von einem Frennen?

00:03:01: Und genau durch dieses Jahr sagen da entsteht eine Entwicklung die ich in den vergangenen fünfund zwanzig Jahren immer wieder beobachten konnte – auch im Management schon und im Unternehmertum erst recht.

00:03:13: Aus vielen guten Ideen wird irgendwann eine Organisation, die sich immer schwerer bewegt.

00:03:18: Also auch bei Startups und bei Scale-Ups.

00:03:20: Man springt auf alles drauf, weil man ja wachsen will.

00:03:23: Plötzlich laufen zwanzig Projekte gleichzeitig.

00:03:25: Jeder arbeitet mit großem Engagement.

00:03:27: Jeder ist beschäftigt.

00:03:28: Trotzdem fällt es immer schwer, echte Fortschritte zu erkennen.

00:03:33: Die Organisation bewegt sich zwar ständig erreicht ihre Ziele allerdings immer langsamer.

00:03:38: Das Erstaunliche daran ist, dass diese Entwicklung meist schleichend beginnt.

00:03:43: Merkt man gar nicht so richtig?

00:03:44: Niemand entscheidet eines morgens bewusst das Unternehmen unnötig kompliziert zu machen – das macht hier keiner!

00:03:50: Komplexität entsteht fast immer durch viele kleine Entscheidungen Schritt für Schritt die einzeln betrachtet vernünftig erscheinen und sich erst in ihrer Summe als Problem herausstellen.

00:04:01: Es gibt eigentlich nichts Wichtigeres als Fokus.

00:04:04: Das habe ich so gelernt als Unternehmer Und auch in Situationen als Manager, wo wirklich Sachen schon mal auch richtig in die Hose gegangen sind.

00:04:15: Genau diesen Fehler habe ich eben gemacht.

00:04:19: wie gesagt und gerade als Unternehmer fällt es schwer gute Gelegenheiten auszuschlagen.

00:04:23: man möchte Chancen nutzen neue Geschäftsfälle erschließen und Kunden helfen.

00:04:27: gleichzeitig möchte man niemand enttäuschen das ist immer ganz ganz problematisch und möglichst viele Möglichkeiten offen halten.

00:04:35: Rückblickend würde ich heute sagen, dass diese Denkweise am Anfang durchaus hilfreich sein kann.

00:04:40: Irgendwann erreicht jedoch jedes Unternehmen ein Punkt an dem aus Offenheit Überforderungen entsteht und das auch für den Menschen.

00:04:48: Und aus Vielfalt mangelt da Fokus.

00:04:51: Habt ihr den Fokus gerade erwähnt wie wichtig der ist?

00:04:53: Und die Blue Line von der ich gesprochen habe!

00:04:55: Ich habe deshalb irgendwann begonnen erfolgreiche Unternehmer genauer zu beobachten und das mache ich eigentlich immer noch.

00:05:02: Und interessanterweise fielen mir eine Gemeinsamkeit immer wieder auf, sie sagten erstaunlich häufig nein.

00:05:10: auch sehr erfolgreiche Manager muss ich sagen in meiner also erfolgreicher Führungskraft in meiner Karriere die ich beobachtet habe.

00:05:18: Sie lehnten Projekte ab obwohl diese zusätzlichen Umsatzversprachen sich verzichteten.

00:05:23: Bost aufmerkte Obwohl dort Potenzial vorhanden gewesen wäre.

00:05:29: Ich erinnere mich an ein Beispiel, wo wir einen, ich glaube, Vierhundert Millionen Deal in Spanien abgelehnt haben.

00:05:36: Weil ein gewisses Risiko existierte was wir nicht tragen konnten trotz des Umsatzpotentials.

00:05:42: und diese Führungskräfte und Unternehmer und Manager die ich kennengelernt habe, die entwickelten längst nicht eben längst sich jede Idee weiter wie gerade erwähnt obwohl sie grundsätzlich interessant erschienen ja wie in diesem Vier-Hundert-Millionen-Deal.

00:05:54: Und Sie treten sich manchmal sogar von Kunden obwohl das zunächst widersprüchlich wirkte.

00:06:03: Je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir –das erfolgreiche Unternehmer– ihre Energie wie eine knappe Ressource behandeln.

00:06:12: Kapitän ist begrenzt, Zeit ist begrenzt, Aufmerksamkeit auch, die Leistungsfähigkeit einer Organisation und ihrer Führungskräfte ist ebenfalls begrenzt.

00:06:22: Deshalb besteht eine der wichtigsten Führungsaufgaben überhaupt darin Diese begrenzten Ressourcen möglichst konsequent auf die wenigen Themen zu konzentrieren, die den größten Unterschied bewirken.

00:06:35: Genau hier beginnt Strategie oder strategisches Denken.

00:06:38: Viele Menschen glauben bis heute, Strategie bedeutet vor allem neue Ziele zu definieren oder ärgerzige Pläne damit in Verbindung zu entwickeln!

00:06:48: Meine Erfahrung ist einer anderen.

00:06:49: Strategie beginnt häufig mit einem klaren Nein – ein Nein zur Themen, die nicht so langfristig und auch nicht zur kurzfristigen Richtung passen, ein Nein zu Projekten die zwar interessant erscheinen aber keine strategische Bedeutung besitzen.

00:07:04: Ein Nein zu Aktivitäten die Beschäftigung erzeugen ohne echten Fortschritt zu schaffen.

00:07:11: Je länger ich Unternehmen begleite desto häufiger stelle ich fest dass es genau diese Fähigkeit ist die den Unterschied zwischen guten und außergewöhnlichen Unternehmern ausmacht.

00:07:24: Sie fragen deutlich seltener was könnten wir zusätzlich machen, sie fragen deutlich häufiger.

00:07:30: Was sollten wir konsequent streichen?

00:07:34: Diese Frage birgt zunächst unspektakulär.

00:07:38: in Wahrheit besitzt die enorme Sprengkraft denn jedes neue Projekt verlangt Aufmerksamkeit.

00:07:44: jede zusätzliche kunde bindet Ressourcen.

00:07:49: Weitere Produkt erhöht die Komplexität.

00:07:52: Jede zusätzliche Priorität konkurriert automatisch mit anderen Prioritäten, genau deshalb lautet einer der wichtigsten Grundsätze erfolgreicher Unternehmensführung aus meiner Sicht.

00:08:07: Jedes Jahr kostet mindestens ein Nein.

00:08:11: Wer sich darüber hinaus keine Gedanken macht stellt irgendwann fest das zwar alles gleichzeitig wichtig geworden ist Am Ende allerdings nichts mehr die notwendige Aufmerksamkeit erhält.

00:08:22: Aus genau diesem Grund habe ich im Laufe der Jahre gelernt, Entscheidungen viel konsequenter durch die Brille des Fokus zu betrachten und konsequent nahe an der Blue Line zu bleiben.

00:08:32: Ich frage heute deutlich seltener welche Möglichkeiten sich zusätzlich ergeben konnten – ich frage jetzt stattdessen viel häufiger worauf wir bewusst verzichten sollen damit das wirklich Wichtige die Aufmerksamkeit erhellt, die es verdient!

00:08:47: Im Laufe der Zeit hat sich dabei gezeigt, dass Unternehmer immer wieder in den selben fünf Bereichen Schwierigkeiten haben ein klares Nein auszusprechen.

00:08:57: Und genau über diese Fünfbereiche sprechen wir jetzt – die fünf Bereiche, in denen Unternehmer häufiger Nein sagen sollten!

00:09:08: Der erste Bereich betrifft Projekte.

00:09:12: In meiner Karriere habe ich viele Unternehmen kennengelernt und auch Projekte, Missionen die unglaublich viele Initiativen gleichzeitig verfolgen.

00:09:22: Überall wurde gearbeitet, überall entstanden Präsentationen und überall liefene Workshops.

00:09:27: Gleichzeitig fragte ich mich häufig welches dieser Projekten eigentlich den größten Beitrag zur Strategie oder zur Transformation leisten sollte.

00:09:35: Überraschenderweise konnte diese Frage oftmals niemand eindeutig beantworten Oft hat sie auch gar keiner gestellt.

00:09:43: Gerade erfolgreiche Unternehmen entwickeln eine erstaunliche Fähigkeit, ständig neue Projekte zu beginnen und das fühlt sich nach ... zuerst nach ... Fortschritt an ja, nach Dynamik aber tatsächlich entsteht jedoch häufig eine Organisation die ihre Energie immer breiter verteilt und dadurch immer weniger Wirkung erzielt.

00:10:09: und deswegen um erfolgreich zu bleiben, muss dann wieder reguliert werden.

00:10:14: Auch wenn da viele Initiativen laufen, da müssen wieder viele Neins folgen sonst bleibt das Unternehmen nicht erfolgreich und deswegen ist die eine Frage sehr wichtig, die ich auch den Unternehmern anstelle welches Projekt also?

00:10:26: diese Frage hier?

00:10:26: Welches Projekt würden Sie morgen sofort stoppen, wenn sie nur noch drei strategische Initiative gleichzeitig verfolgen dürften?

00:10:34: Allein diese Frage sorgt häufig für eine intensive Diskussion denn plötzlich wird deutlich Dass viele Projekte lediglich deshalb weiterlaufen, weil sie irgendwann einmal begonnen wurden.

00:10:45: Kaum jemand stellt sich jedoch regelmäßig infrage oder stellt die Projekteninfrage?

00:10:50: Oder stellt in Frage ob diese Projekter heute überhaupt noch einen strategischen Beitrag leisten!

00:10:57: Strategie bedeutet deshalb häufig Sich bewusst von guten Projekts zu trennen damit die wirklich wichtigen außergewöhnlich gut umgesetzt werden können.

00:11:09: Also wichtig hier ist, erfolgreiche Unternehmen beginnen schon viele Initiativen um Dynamik zu erzeugen.

00:11:17: Trennen sich aber schnell auch von Initiatifen, von denen sie überzeugt sind dass die nicht mehr den Unterschied machen entweder um Ziele zu eichen oder um die Transformation erfolgreich zu machen.

00:11:26: das ganz wichtig weil dann sonst bleiben wir nicht erfolgreich.

00:11:29: das ist ganz ganz wichtig.

00:11:31: der zweite Bereich betrifft Kunden.

00:11:33: dieses Thema gehört vermutlich zu den schwierigsten überhaupt.

00:11:37: Gerade Unternehmer empfinden es häufig als beinahe selbstverständlich, jeden Auftrag anzunehmen.

00:11:42: Schließlich bedeutet jeder neue Kunde zunächst zusätzlichen Umsatz und mehr Sicherheit!

00:11:48: Genau deshalb erscheint es im ersten Moment unvernünftig einem Interessenten freundlich abzusagen.

00:11:54: Mit zunehmender Erfahrung habe ich allerdings gelernt das Umsatz allein noch kein gutes Geschäft macht.

00:11:59: Manche Kunden verlangen außergewöhnlich viel Aufmerksamkeit andere diskutieren jede Rechnung.

00:12:04: Jede Leistung und jede Preis Position werden auch noch diskutiert und wie der andere erwarten dann Leistungen, die nie vereinbart wurden.

00:12:14: Und bin dadurch unverhältnismäßig.

00:12:16: viele Ressourcen ja?

00:12:20: Ich habe das selber auch.

00:12:21: zwei Beispiele einerseits auch ein Beispiel aus der Jubiläumsfolge zweihundert von Lessons to Grow, die ich dir sehr empfehle anzuhören über guter Chef schlechter Chef Die Story als in einem Unternehmen sich der CEO meines Unternehmens entschieden hat von einem ein Milliardendeel zurückzutreten, weil eine wichtige Voraussetzung nicht erfüllt war.

00:12:49: Und was wir mittlerweile in meiner Agentur machen ist Wir laufen den Leuten nicht mehr hinterher.

00:13:00: Kurzfristig hatte ich wieder eine Situation, wo mir jemand mündlich zugesagt hat bekommt die Vereinbarung kriegt sogar noch eine Anpassung als Flexibilität und melde sich dann nicht mehr.

00:13:12: da haben wir dann aktiv abgesagt weil wir dann auch sagen wir so wenn ein Projekt schon so anfängt mit so unverlässlichen Leuten kann man sich gut vorstellen wie das ist für mein erst mal zusammenarbeitet.

00:13:24: deswegen stelle ich mir Deshalb immer eine Frage, wenn wir heute nochmal einmal bei null beginnen würden.

00:13:30: Würden wir diesen Kunden wirklich wieder aufnehmen?

00:13:32: Ja also bei bestehenden Kunden und auch... Wenn wir im Vertriebsprozess sind, da stelle ich mir auch die Frage ja, wenn ich jetzt noch mal wirklich wirklich unabhängig von von Umsatz und allen Träumen darauf gucke.

00:13:49: ist das wirklich ein Kunde den ich haben will oder einen Klient in der Agentur den ich habe will?

00:13:54: Wenn der Antwort nein ist, dann sage ich die Opportunity ab.

00:13:57: Selbst wenn der Klient schon zugesagt oder der Interessent.

00:14:00: und diese Frage verändert den Blick auf das eigene Unternehmen erstaunlich schnell denn plötzlich erkennt man dass manche Kunden zwar Umsatz erzeugen gleichzeitig jedoch die Aufmerksamkeit von genau den Kunden abziehen, mit denen langfristig deutlich größere Potenziale entstehen vielleicht auch von Kunden wo stärkere Margen erzielt werden.

00:14:21: Ein klares Nein zu den falschen Kunden ist deshalb häufig ein größeres Ja zu den richtigen.

00:14:28: Der dritte Bereich betrifft Produkte und Dienstleistungen.

00:14:30: viele Unternehmen erweitern ihr Portfolio Jahr für Jahr ein kleines Stück weiter.

00:14:36: Eine zusätzliche Variante erscheint sinnvoll, ein weiteres Leistungsmodul klingt ebenfalls interessant.

00:14:43: Ja und auch ein neuer Service ergänzt das bestehende Angebot scheinbar perfekt.

00:14:50: nach einigen Jahren entsteht daraus allerdings häufig ein Portfolio dass immer schwieriger zu erklären so vermarkten und wirtschaftlich zu steuern ist.

00:14:59: wichtige Beispiele hierfür sind Ja jetzt müsste mir der Automobilhersteller einfallen, der dort genannt wurde.

00:15:07: Aber ich glaube es war Volkswagen.

00:15:09: aber das ist eigentlich auch nicht so wichtig.

00:15:12: wo ... ne Porsche!

00:15:13: Es ist Porsche.

00:15:14: Wo der neue CEO sagt unsere Modellvielfalt ist viel zu groß?

00:15:19: ja wir haben komplett hier den Fokus verloren.

00:15:22: Das heißt komplett den Fokus verloren.

00:15:24: Ich will jetzt hier keine Polemik betreiben.

00:15:27: also auf jeden Fall hat der neue Vorsitzende gesagt Die Modellpalette ist zu groß, da wollen sie also straffen um wieder klar mehr Kontrolle zu bekommen.

00:15:41: Das ist in so eine Falle immer der Grund.

00:15:44: ein weiteres wirklich tolles Beispiel ist Apple.

00:15:49: als Steve Jobs zurückkam in die.

00:15:52: Steve Jobs wurde ja mal von Apple gefeuert.

00:15:54: dann hat er einen Eingangsunternehmen gemacht und dann kam er zurück Und dann hat es die Modellpalette angeguckt, ja und das war alles ein Wuss.

00:16:02: Das hatte Ausnahmeausmaße angenommen, die nicht mehr kontrollierbar waren.

00:16:09: Da waren Drucker dabei, weiß ich nicht was da sonst noch alles dabei war... ...und dann hat er eine ganz einfache Matrix ans Flipchart gemalt und hat an einer Achse der Matrix, ne?

00:16:23: Klassiker, ne!

00:16:24: Der Manager braucht eine Matrix Bei Entscheidungen.

00:16:27: an die eine Achse hat er geschrieben, der Desktop und Laptop.

00:16:33: Und an die andere Achse hatte er geschrieben Private and Business.

00:16:37: So nachher gesagt so ab sofort haben wir nur noch vier Produkte und hat es dann komplett runtergedampft.

00:16:42: ja das heißt also er hat damit als vier Produkten hat dann hat er vielleicht nochmal zu sechzehn zwanzig dreißig vierzig weißes nicht produkten einfach nein gesagt.

00:16:55: Ja und deswegen ich habe immer großen Respekt vor Unternehmen, die regelmäßig den Mut besitzen ihr eigenes Angebot zu vereinfahren.

00:17:02: Das heißt also jetzt auch bei Porsche es erfordert enormen Mut was da gemacht wird.

00:17:08: damals bei Apple natürlich auch denn jedes zusätzliche Produkt erhöht die Komplexität in Entwicklung Marketing Vertrieb Service und Administration.

00:17:17: Je klarer ein Unternehmen beschreiben kann, wofür es steht und welches Problem es besonders gut löst, desto leichter fällt diese Positionierung auch den Kunden.

00:17:28: Auch im Start-up Bereich oder Scale up Bereich gibt sie goldene Regel bis zu ersten Millionen Einangebot, ein Kanal und eine Zielgruppe gar nicht so schlecht.

00:17:41: Kann man vielleicht auch nochmal die Zahl von einer Million verändern je nach Bereich?

00:17:46: Der vierte Bereich betrifft Meetings, hier beobachte ich seit vielen Jahren klar.

00:17:50: Ich komme aus der Konzernwelt bin ein Kind des Konzernen sage ich immer da ist ja die Meeting Kultur besonders ausgeprägt und da habe ich bemerktenswertes Phänomen dort auch beobachtet.

00:18:04: aber selbst bei meinen Klienten die sich mehr im Mittelstand und bei den Scaleups bewegen, da habe ich gemerkt sobald Unternehmen unter Druckgerät steigt häufig die Zahl der Meetings.

00:18:16: Es wird intensiver abgestimmt ausführlicher berichtet und immer häufiger kontrolliert.

00:18:21: das vermittelt zunächst in Eindruck hoher Aktivität Die eigentliche Umsetzung verbessert sich dadurch allerdings selten Manchmal sogar schlechter.

00:18:31: Ich frage Führungskräfte und Unternehmer, deshalb gelegentlich welche Besprechungen morgen ersatzlos entfallen könnten ohne dass sich die Ergebnisse verschlechtern würden?

00:18:41: Die Antworten fallen meist überraschend deutlich aus.

00:18:44: viele Meetings dienen in Wahrheit der Absicherung andere dienen der Information.

00:18:48: auch das braucht man heute im In Zeiten von Slack und Teams und wie diese ganzen Tools aller da heißen Auch nicht mehr wenn es auch nur WhatsApp eine WhatsApp-Gruppe ist.

00:19:00: Nur vergleichsweise wenige Meetings führen tatsächlich zu besseren Entscheidungen oder schnellerer Umsetzung.

00:19:09: Zeit gehört zu den wertvollsten Ressourcen jeder Organisation, deshalb sollte jedes Meeting seinen Beitrag zum Unternehmenserfolg regelmäßig neu rechtfertigen.

00:19:22: Der fünfte Bereich betrifft Perfektion.

00:19:24: Dieser Punkt begegelt mir besonders häufig bei hervorragend ausgebildeten Fachleuten und Führungskräften.

00:19:30: Sie möchten Entscheidungen möglichst vollständig vorbereiten.

00:19:35: Hört ihr dazu, hört den Podcast oder schaut auch gerne mal was Video an zum Thema Entscheidung treffen?

00:19:44: Da gehe ich in Detail darauf ein.

00:19:46: also hier möchte ich nur sagen... Diese Führungskraft und Unternehmer möchten jedes Risiko analysieren.

00:19:51: Und jede offene Frage beantworten, bevor der erste Schritt erfolgt.

00:19:55: Dieser Anspruch ist erst mal verständlich.

00:19:57: grundsätzlich kann allerdings dazu führen das Chancen ungenutzt bleiben.

00:20:02: Und wie sagt man immer so schön auf Englisch?

00:20:04: Better than than perfect!

00:20:06: Und perfekte Lösungen gibt es sowieso nicht.

00:20:09: deswegen lieber mal machen und dann korrigieren.

00:20:12: Im Laufe meiner Karriere habe ich immer wieder erlebt, dass Unternehmen hervorragende Ideen zu lange perfektionierten während Wettbewerber bereits erste Erfahrungen im Markt sammelten und kontinuierlich besser wurden.

00:20:26: Perfektion vermittelt Sicherheit.

00:20:29: Lernen entsteht allerdings häufig erst durch Umsetzung.

00:20:32: Gerade Unternehmer profitieren deshalb von einer Haltung, die ich selbst über viele Jahre entwickeln musste.

00:20:39: Liebe mit einer sehr guten Lösung beginnen und anschließend konsequent verbessern als jahrelang auf eine perfekte Lösung zu warten, die möglicherweise niemals

00:20:48: entsteht.".

00:20:50: Da muss ich ehrlich sagen so bin ich auch als Manager immer gerne vorgegangen im Rahmen der Möglichkeit weil ich viele Jahre in Großbritannien verbracht habe dort gelebt und gearbeitet habe als internationaler Manager.

00:21:06: Und dieser pragmatische Trial and Error Approach, wie ich den hier mal nennen wollte ist im andersexischen Raum anders für sich sehr verbreitet und da habe ich als Deutscher eben auch mit meiner deutschen Kultur sehr viel lernen dürfen.

00:21:22: Wenn man diese fünf Bereiche gemeinsam betrachtet, erkennt man schnell ein gemeinsames Muster.

00:21:28: Projekte, Kunden, Produkte, Meetings und Perfektion wirken zunächst vollkommen unterschiedlich.

00:21:34: Tatsächlich geht es jedoch immer um dieselbe Frage – worauf konzentrieren wir unsere begrenzte Zeit, unsere beggrenzte Energie und die Aufmerksamkeit von uns selbst und unserer Organisation?

00:21:46: Genau diese Frage entscheidet am Ende häufig darüber ob Unternehmen wachsen oder sich in ihrer eigenen Komplexität verlieren!

00:21:55: Die praktische Anwendung läuft dann so aus meiner Erfahrung, dass Fokus oder dass in einer praktischen Anwendungen ist Fokus keine Frage der Disziplin allein.

00:22:15: Das sehe ich auch in den Unternehmen die ich begleite und deswegen bin ich davon immer mehr überzeugt.

00:22:21: der fokus also der focus kann ja nur in daraus entstehen das ich dass sie eben auch nein sagen kann.

00:22:27: Ja der fokuss entsteht durch entscheidungen und jede entscheidung bedeutet zwangsläufig, dass man auf etwas anderes bewusst verzichtet.

00:22:36: aber es heißt doch dass man tatsächlich zu etwas einfach nein sagt ohne alternative.

00:22:44: Und dieses dieses verzichten Auf die Opportunity, das fällt vielen Unternehmern eben so schwer.

00:22:50: Dieses Nein macht das Neinsagen so schwer – der Verzicht!

00:22:54: Ja?

00:22:54: Weil man natürlich die Chance sieht.

00:22:56: aber ich kann es euch nur aus eigener Erfahrung fast predigen Es geht nicht ohne.

00:23:02: Es geht auch nicht ohne Neinsamen Denn als Unternehmer sehe ich ja selber den möglichen Umsatz, die interessante Idee Auch die Euphorie sind wir wieder bei der Blue Line oder die attraktive Gelegenheit.

00:23:14: Was sie häufig aber später kennen die Unternehmer und ich habe das ja auch schon alles durchlebt in zwölf Jahren.

00:23:20: Das sind die Opportunitätskosten also all die Chancen, die dadurch keine Aufmerksamkeit mehr erhalten beziehungsweise ein Geschäft was schon gut läuft, dass dann einmal schlechter läuft weil man denkt neuer geht schon und es kann nicht irgendwie noch hier und darum turnen ganz ganz schlecht.

00:23:35: Ich habe diese Erfahrung selbst, wie gesagt mehrfach gemacht und musste schmerzhaft lernen.

00:23:41: Das Wachstum häufig dadurch gepremst wird dass man zu viele gute Dinge gleichzeitig erfolgt.

00:23:46: Ja blöd!

00:23:48: Also daneben möchte man helfen Möglichkeiten nutzen und Chancen erkennen und wenn man so gebaut ist wie ich, dann möchte man auch Thrill.

00:23:54: Man möchte Spannung.

00:23:57: Aber Spannungen bringt keinen Erfolg auf Dauer.

00:24:01: Dauerspannung bringt kein Erfolg.

00:24:02: Langeweile bringt Erfolg.

00:24:04: Drück's bewusst mal so provokativ aus.

00:24:06: Langeweile bringt Erfolg.

00:24:10: und ja am Anfang klar, wenn der anfangs ist diese Haltung mit den vielen Opportunities ein großer Vorteil aber mit zunehmender Größe des Unternehmens verändert sich die Aufgabe grundlegend.

00:24:22: plötzlich geht es weniger darum möglichst viele Möglichkeiten zu entdecken.

00:24:25: Es ist viel wichtiger Die Fähigkeit aus den ganzen Möglichkeiten da auszuwählen, die den größten Beitrag zur Strategie leisten.

00:24:35: Also zum Unternehmens Erfolg und anderes fallen zu lassen.

00:24:38: Genau aus diesem Grund habe ich in den vergangenen Jahren selbst konsequent und jetzt noch kürzlich sogar Entscheidungen getroffen, die mir zunächst schwer gefallen sind.

00:24:46: Ich habe... Zum Beispiel Leistungen eingestellt, obwohl sie funktioniert.

00:24:50: Ich habe auch Kooperationen die eigentlich erst langfristig potenziell etwas hätten werden können.

00:24:55: Habe ich komplett eingestellt und mache gar nichts mehr.

00:24:58: Ich bin dabei Veranstaltungen, Eventsorganisationen einzustellen.

00:25:03: ja und hab auch Themen abgegeben, obwohl ich sie gern gemacht habe.

00:25:07: Ja?

00:25:07: Ich habe meine Positionierung geschärft und mich bewusst auf die Bereiche konzentriert.

00:25:12: Konzentriere mich darauf in denen ich den größten Unterschied für Unternehmer und Führungskräfte erzielen kann.

00:25:19: Diese Entscheidungen hatten zunächst durchaus ihren Preis, kurzfristig verzichtet man manchmal auf Umsatz der oft aber auch auf Spaß würde ich mal sagen.

00:25:30: mein Verzicht ein bisschen auf Bekanntheit vielleicht oder zusätzliche Möglichkeiten.

00:25:34: Aber langfristig entsteht dadurch allerdings was sehr wertvolles Klarheit, Klarheit für den Markt, Klarkeit für die eigenen Mitarbeiter und vor allen Dingen Klarheit Hier klar.

00:25:46: ein Unternehmen weiß, wofür es steht, desto leichter fallen plötzlich viele Entscheidungen.

00:25:51: Entscheidungen die vorher mühsam diskutiert wurden.

00:25:54: Neue Projekte lassen sich schneller bewerten – neue Kunden passen entweder zur strategischen Richtung oder eben nicht!

00:25:59: Es wird alles einfacher.

00:26:00: Neu Ideen werden daran gemessen, ob sie den eingeschlagenen Weg stärken oder lediglich zusätzliche Komplexität erzeugen.

00:26:09: Deshalb empfehle ich Unternehmern regelmäßig eine Übung Erstaunlich einfach erscheint und gleichzeitig eine enorme Wirkung entfalten kann.

00:26:18: Nehmen wir einmal zwei Stunden Zeit, schreibe sämtliche laufenden Projekte auf die derzeit Ressourcen in deinem Unternehmen binden!

00:26:28: Agenze anschließend alle wichtigen Kunden, säm'tliche Produkte- und Dienstleistungen sowie alle regelmäßig stattfindenden Meetings, Führungskräfte oder Teams beschäftigen – danach stelle dir zu jedem einzelnen Punkt dieselbe Frage.

00:26:41: Wenn wir heute bei Null beginnen würden….

00:26:43: würden wir genau diese Entscheidung noch einmal treffen.

00:26:46: Diese Frage verändert erstaunlich häufig die Perspektive.

00:26:50: Plötzlich erkennt man Projekte, die seit Jahren laufen – obwohl ihr ursprünglicher Zweck längst entfallen ist!

00:26:56: Man entdeckt Produkte, die kaum noch einen nennenswerten Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.

00:27:01: Man identifiziert Meetings, deren eigentliche Funktion heute niemand mehr erklären kann und manchmal Stellt man sogar fest, dass einzelne Kunden mehr Energie kosten als sie langfristig zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

00:27:16: Ich habe diese Übung in unterschiedlichen Unternehmen durchgeführt bei mir selber auch.

00:27:21: das Ergebnis weit nahezu immer noch so.

00:27:23: Die größte Wachstumsbremse bestand selten außerhalb des Unternemens.

00:27:27: Sie entstand häufig innerhalb der eigenen Organisation – durch zu viele Prioritäten und Ausnahmen und Kompromisse.

00:27:36: durch zu viele Themen, die niemand mehr grundsätzlich hinterfragt hat.

00:27:40: Genau deshalb glaube ich das erfolgreiches Management erfolgreiches Unternehmertum und erfolgreiche Unternehmensführung und Führung häufig weniger mit zusätzlichen Aktivitäten beginnt als mit konsequentem Weglassen.

00:27:56: jedes klare Nein schafft Raum für ein überzeugendes Jahr – ein Jahr zu den strategisch wichtigsten Kunden, zu den entscheidenden Projekten zur Qualität!

00:28:06: statt Beliebigkeit zur Geschwindigkeit, statt Überlastung.

00:28:11: Und schließe sie ein Jahr zu einer Organisation die ihre Energie konsequent auf die Themen richtet, die den größten Unterschied machen.

00:28:20: und wenn du so bist wie ich und ihr ständig Ideen in den Kopf kommen dann frage dich nur ist das eine Idee die mein bestehendes Geschäft besser macht oder ist es etwas Zusätzliches?

00:28:30: Die kann ja immer noch spannend sein aber schreibst dir einfach separat in einen Ideenspeicher wo du die Idee eventuell in Zukunft nochmal aufgreifen kannst.

00:28:41: Wenn Unternehmer und Führungskräfte diesen Zusammenhang einmal verstanden haben, verändert sich ihr Führungsverhalten häufig grundlegend.

00:28:49: Sie beginnen Entscheidungen viel bewusster zu treffen sie diskutieren weniger über Möglichkeiten und deutlich intensiver über Prioritäten.

00:28:58: Vor allen Dingen erkennen sie das Fokus keine Einschränkung bedeutet sondern eine der wichtigsten Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum darstellt.

00:29:08: Keep the Blue Line!

00:29:10: Genau darin liegt aus meiner Sicht die eigentliche Kunst des Neinsagens, es geht niemals darum Chancen leichtfertig aufzugeben.

00:29:17: Es geht darum die richtigen Chancsen mit voller Kraft verfolgen zu können.

00:29:22: Wer alles gleichzeitig machen möchte oder vieles verteilt seine Aufmerksamkeit so breit dass am Ende häufig keine einzige Initiative ihr volles Potenzial entfalten kann.

00:29:32: Wer dagegen den Mut besitzt, bewusst auf Gutes zu verzichten, schafft die Voraussetzung dafür dass das einigen wenigen Themen etwas wirklich Großes entstehen kann.

00:29:43: Denk an Alex Homozy One Product one Channel ONE Target Group Immer bis zur ersten Million und vielleicht auch in anderen Unternehmen vielleicht bis zur fünften.

00:29:53: Who knows?

00:29:54: Kann man für sich definieren.

00:29:56: Wenn ich die wichtigsten Erkenntnisse aus meiner internationalen Managementlaufbahn und aus meinem Unternehmertum auf einen gemeinsamen Nenner bringen müsste, dann wäre es wahrscheinlich dieser.

00:30:05: Die erfolgreichsten Unternehmer- und Führungskrifte entscheiden sich als staunlich selten durch höhere Intelligenz oder mehr Erfahrung oder außergewöhnliche Kreativität – dadurch unterscheiden sie sich nicht!

00:30:20: Der entscheidende Unterschied liegt häufig daran, dass sie den Mut besitzen sich konsequent auf das Wesentliche zu konzentrieren und allem anderen freundlich aber bestimmt eine Absage erteilen.

00:30:34: Gerade deshalb halte ich Fokus für einer der am meisten unterschätzten Führungsaufgaben überhaupt – die Blue Line von der ich gesprochen habe finde ich an dieser Stelle genauso wichtig!

00:30:48: Also nicht in der Euphorie auf einmal fünfzig Sachen beginnen.

00:30:52: Und wenn es nicht läuft, auf einmal keine Risiken mehr nehmen.

00:30:55: viele Unternehmer glauben ihre wichtigste Aufgabe bestehe darin ständig neue Möglichkeiten zu entdecken.

00:31:02: Das macht ja auch Spaß und diese Fähigkeit ist zweifellos wichtig Auch wenn ich wachse Zum richtigen Zeitpunkt, aber langfristig entscheidet eine ganz andere Kompetenz über den Erfolg eines Unternehmens.

00:31:14: Erfolgreiche Unternehmen erkennen sehr genau welche Möglichkeiten sie bewusst ungenutzt lassen sollten weil jede zusätzliche Aktivität Aufmerksamkeit Energie und Ressourcen bindet die ein anderer Stelle einen deutlich größeren Beitrag leisten könnten.

00:31:30: Ich beobachte deshalb immer wieder denselben Zusammenhang Unternehmen geraten Selten deshalb in Schwierigkeiten, weil ihnen die Ideen fehlen.

00:31:41: Da sind ganz was viele daran.

00:31:44: Deutlich häufiger verlieren sie an Geschwindigkeit, weil sie zu viele gute Ideen gleichzeitig verfolgen und dadurch ihre gesamte Organisation überfordern.

00:31:54: Aus Fokus wird Beliebigkeit, aus Klarheit entsteht Komplexität und aus einer überschaubaren Zahl strategischer Prioritäten entwickelt sich mit der Zeit eine lange Liste von Initiativen die alle gleichzeitig wichtig erscheinen.

00:32:08: Und wenn alles Wichtig ist?

00:32:10: Harte mal was dann ist nichts mehr Wichtig!

00:32:12: Und genau in diesem Punkt beginnt aus meiner Sicht echte Führung, echte Unternehmensführung.

00:32:18: Unternehmensführung und Führungen bedeutet nämlich nicht möglich viele Themen gleichzeitig zu tun, Unternehmensführung bedeutet Prioritäten zu setzen, Orientierung zu geben und der gesamten Organisation deutlich zu machen welche Aufgaben heute wirklich wichtig sind und zählen und welche bewusst warten müssen oder vielleicht nie angegangen werden.

00:32:39: Jede Führungskraft jeder Unternehmer sendet mit ihren Entscheidungen und seinen Entscheidungen täglich Signale an ihrem Mitarbeiter, wer ständig neue Projekte startet kommuniziert damit Ungewollt dass alles gleichermaßen wichtig ist.

00:32:53: Wer dagegen konsequente Prioritäten setzt und gleichzeitig den Mut besitzt, unwichtige Themen zu beenden, schafft Klarheit – und gibt seiner Organisation – die notwendige Richtung!

00:33:05: Vielleicht hilft dir deshalb eine letzte Frage, die ich mir selbst inzwischen regelmäßig stelle?

00:33:10: Wenn ich heute noch einmal ganz und vorne beginnen würde….

00:33:13: welche drei Themen würde ich mit voller Überzeugung verfolgen?

00:33:18: Themen würde ich bewusst verzichten.

00:33:21: Ich habe meine drei Themen für mich identifiziert und die verfolge ich auch priorisiert übrigens konsequent in meinem Unternehmertum weiter, und allein diese Frage hat meiner Art zu führen dann auch nicht nur zu führen sondern auch zu agieren als Unternehmer nachhaltig verändert denn sie zwingt dazu zwischen interessanten Möglichkeiten und da gibt es Tausende und strategischen Prioritäten zu unterscheiden Und gleichzeitig erinnert sie daran, dass jede Entscheidung immer auch eine Entscheidung gegen etwas anderes ist.

00:33:53: Genau deshalb beginnt Focus niemals mit einem neuen Projekt.

00:33:57: Focus beginnt fast immer mit einem klaren Nein!

00:34:02: Jedes Nine schützt die Zeit, die Energie und die Aufmerksamkeit für das Jahr, das den Unternehmen wirklich voran bringt.

00:34:13: Wenn du jetzt im Moment denkst, Mensch das hat mich angesprochen.

00:34:17: Ich habe in meinem Unternehmen auch zu viele Projekte gleichzeitig verfolgt.

00:34:21: Prioritäten verschömmen bei mir oder meine Organisation ist verliert trotz zur Auslastung an Geschwindigkeit Dann buche dir gerne ein kostenfreies und unverbindliches Orientierungsgespräch mit mir.

00:34:33: Gemeinsam analysieren wir dort, welche Themen wirklich strategische Bedeutung besitzen, wo unnötige Komplexität entstanden ist und wie du wieder mehr Klarheit, Fokus- und Umsetzungskraft in dein Unternehmen bringst – und du gehst aus diesem Gespräch mit einem klaren Plan!

00:34:49: Der Link zur Buchung findest Du in den Notes bzw.

00:34:52: in der Beschreibung zu dieser Sendung.

00:34:54: Alternativ erreiste mich direkt unter info at lessons-to-grow.de.

00:35:00: Vielen Dank fürs Zuhören, vielen dank für deine kostbare Zeit!

00:35:05: Vielen Dank für Deine Treue wenn Du länger schon hier dabei bist bei Lessons to Grow.

00:35:09: Dein Armin back in control.

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