Unternehmen in der Krise: Was Du jetzt als Erstes tun solltest

Shownotes

Entdecke die 7 häufigsten Denkfehler in kritischen Unternehmenssituationen: https://bit.ly/7Denkfehler

Dein Unternehmen steckt in einer finanziellen Schieflage und du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Dann zählt vor allem eines: nicht länger hoffen, sondern konsequent handeln.

In diesem Video zeige ich dir anhand meiner 30-jährigen Erfahrung im internationalen Top-Management und als Unternehmer vier konkrete Schritte, mit denen du ein Unternehmen aus der Krise führen kannst. Du erfährst, welche Zahlen jetzt wirklich auf den Tisch gehören, wie du den gesunden Kern deines Unternehmens identifizierst und warum Umsatz allein nichts über die Profitabilität eines Kunden aussagt.

00:00 Wenn das Geld für die Gehälter knapp wird 00:56 Schritt 1: Alle Zahlen auf den Tisch 03:49 Schritt 2: Den gesunden Unternehmenskern finden 05:51 Schritt 3: Einmal konsequent und tief genug schneiden 08:03 Schritt 4: Mitarbeitenden Orientierung geben

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00:00:00: Es ist Freitagabend und du schaust auf den Kontostand.

00:00:03: Und rechnest zum dritten Mal nach, ob die Gehälter zu Monatsende noch durchgehen!

00:00:09: Du weißt jetzt schon dass du im nächsten Monat wieder hier sind.

00:00:14: Ab diesem Punkt hast du kein Kostenproblem mehr.

00:00:17: Ab dem Punkt läuft eine Uhr.

00:00:21: Ich bin Armin L Rau und ich habe dreißig Jahre im internationalen Topmanagement gearbeitet und Unternehmen aus genau dieser Lage wieder herausgeholt.

00:00:33: Fast keine dieser Firmen ist am Markt gescheitert, sie sind daran gescheitert dass zu lange gehofft und zu spät entschieden wurde.

00:00:44: deshalb gehe ich mit dir durch die vier Schritte mit denen du ein Unternehmen aus der Schieflage holst und zwar genau in dieser Reihenfolge.

00:00:56: Schritt eins, die Zahlen auf den Tisch auch die, die du nicht sehen willst.

00:01:01: Die meisten Unternehmer wissen längst das etwas nicht stimmt?

00:01:05: sie schauen nur nicht genau hin.

00:01:08: erst in dem Moment indem die zahlen auf dem tisch liegen wird es real.

00:01:13: dann wird die lager real.

00:01:15: solange du nicht rechnest kannst du hoffen auf den tisch gehören umsatz kosten vermögen Verbindlichkeiten, Forderungen – sehr wichtig.

00:01:27: Reale Zu- und Abflüsse, Kirsch ist Realität!

00:01:31: Und danach aufgeschüsselt nach Produkt-, Kunde-, Standort- oder Gesellschaft.

00:01:38: Nicht als Summe sondern einzeln.

00:01:41: Schau dir dein Unternehmen so an, als würdest du es heute zum ersten Mal kaufen wollen?

00:01:48: Das schärft den Blick.

00:01:50: Dein Steuerberater ist in diesem Zusammenhang übrigens nicht dein Frühwarnsystem.

00:01:57: Er bucht, was du ihm gibst und er stellt den Abschluss!

00:02:00: Er bewertet weder dein Geschäftsmodell noch deine Entscheidungen.

00:02:05: Das ist nicht seine Aufgabe – das sind deine!

00:02:09: Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung eintritt, läuft für die Geschäftsführung eine gesetzliche Frist.

00:02:16: Nach Paragraf fünfzehn A der Inselweltsordnung sind das höchstens drei Wochen ab Eintritt der Zahlungsunfähigkeit und höchsten sechs Wochen am Eintritte der Übersschuldung.

00:02:28: Das sind Höchstfristen und keine Wartezeit!

00:02:32: Und dabei geht es um die persönliche Haftung des Geschäftsführers Also im Zweifel deine persönliche.

00:02:40: Ich bin kein Anwalt und hier ist keine Rechtsberatung!

00:02:44: Diese Prüfung gehört in die Hand eines Fachanwalts für Insolvenzrecht.

00:02:49: Diesen Anruf machst du besser drei Monate zu früh als drei Tage zu spät.

00:02:54: Generell wichtig, such nicht nach Schuldigen.

00:02:57: Viele Unternehmer verbringen in der Krise mehr Zeit mit der Suche nach Schuldigem als mit der suche nach Lösungen.

00:03:06: Jede Stunde Schuldsuche ist eine Stunde weniger Handlungsspielraum.

00:03:12: Und wenn die Zahlen dann auf dem Tisch liegen, siehst du etwas das die meisten überrascht?

00:03:20: Wenn du gerade merkst dass du genau diesen Blick auf deine Zahlen seit Monaten vor dir her schiebst oder zu sehr nach Schuldigen suchst, dann holt ihr meinen kostenlosen Report.

00:03:34: Da stehen die sieben Denkfehler drin, gängige Muster – die Unternehmer und Führungskräfte in solchen Phasen immer wieder machen und sie basieren auf eine reale Umfrage.

00:03:45: Den Link findest du in den Beschreibungen!

00:03:48: Der zweite Schritt finde das gesunde Unternehmen in deinem Kranken.

00:03:54: In fast jedem Unternehmen, dass in Schieflage geraten ist da steckt auch ein gesundes Unternehmen.

00:04:01: Es ist nur zugedeckt von dem Teil der Geldverbrennt.

00:04:04: Ein kleiner Teil der Kunden Produkte oder Standorte bringt den größten Teil des Ergebnisses Kapital und liefert dafür fast nichts.

00:04:17: Das entspricht dem Pareto-Prinzip, auch bekannt als Achtzig-Zwanzigregel zum Beispiel.

00:04:22: Achtzig Prozent deiner Kunden bringen zwanzig Prozent des Umsatzes nur.

00:04:26: Jetzt musst du ein Ranking erstellen.

00:04:28: Suchtiere nicht nach Umsatz sondern nach Deckungsbeitrag.

00:04:31: Umsatz sagt dir wer viel bestellt.

00:04:33: Deckungsbeitrag sagt ihr wer dich trägt!

00:04:36: Sehr oft ist der größte Kunde der unprofitabelste.

00:04:40: er hat über Jahre die besten Konditionen verhandelt, bindet die meisten Ressourcen und niemand traut sich das nachzurechnen.

00:04:49: Steigerung von Deckungsbeiträgen um bis zu zwanzig Prozent durch die Transformation von Vertriebs-, Service- und Managementorganisation ist durchaus realistisch!

00:05:02: Ich habe das beispielsweise mit einem Klientengeschafft in dem wir einfach die Angebote nicht mehr kosten sondern nutzenbasiert erstellt haben Ein riesiger Hebel.

00:05:15: Auch die Personaleite gehört dazu, nicht nur welche Kunden tragen sondern auch wer im Team wirklich trägt!

00:05:24: Wer löst Probleme?

00:05:25: Wer verwaltet sie nur?

00:05:27: Sortiere nicht nach Sympathie und nicht nach Historie.

00:05:32: Dass ein Produkt der Ursprung deiner Firma war ist kein wirtschaftliches Argument.

00:05:39: Und jetzt kommt der Schritt, an dem die meisten Sanierungen scheitern.

00:05:45: Und zwar nicht weil er zu hart ist sondern weil er zuforsichtig gemacht wird.

00:05:51: Nämlich der Schritt drei.

00:05:52: Ein Schnitt tief genug und nur einer.

00:05:56: Der häufigste Fehler in dieser Phase ist nicht der harte Schnitt.

00:06:00: Es ist der zu kleine Schnitt, der dreimal wiederholt werden muss.

00:06:04: Das frustriert.

00:06:06: Nach der Analyse ist die Versuchung nämlich riesig doch alles behalten zu wollen und nur ein bisschen zu korrigieren.

00:06:13: Genau diese Unentschlossenheit kostet am Ende die Firma!

00:06:17: Wenn sich alle deine Entscheidungen leicht anfühlen, gehst du nicht weit genug.

00:06:23: Das heißt konkret Bereiche schließen Projekte beenden Kunden abgeben Standorte zusammenlegen Alles was nicht zu dem gesunden Kern aus Schritt zwei gehört.

00:06:36: das gehört weg.

00:06:38: wenn Trennungen unvermeidbar sind, dann in einer Welle und nicht in Tronchen über Monate.

00:06:46: Jede weitere Runde erzeugt Angst im ganzen Haus und die Leistungsträger sind die Ersten, die sich dann anderswo umsehen.

00:06:56: Der Weg dorthin ist arbeitsrechtlich streng geregelt – Stichworte, Sozialaufswahl, Betriebsrat, Aufhebungsverträge.

00:07:03: Die Entscheidung ist unternehmerisch Die Umsetzung gehört aber mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht geplant.

00:07:12: Ein handwerklich schlechter Personalabbau wird teurer als gar keiner!

00:07:17: Ich selbst habe mir das Schritt-für-Schritt erarbeiten müssen, zum Beispiel bei der Reduzierung operativer Kosten um ca.

00:07:25: und dreißig Prozent bei internationalen Tochtergesellschaften oder bei der Senkung von Projekt- und Betriebskosten um dreißzig Prozent durch Prozess Organisationsoptimierung und Einführung neuer Methoden.

00:07:40: Das sind harte Einschnitte, die genauestens geplant und umgesetzt werden müssen!

00:07:46: Wichtig streich nicht überall gleichmäßig zehn Prozent.

00:07:51: das schwächt genau den gesunden Kern, den du gerade gefunden hast.

00:07:57: Bleibt der Schritt den fast alle auslassen obwohl er als einziger nichts kostet.

00:08:03: Und das ist Schritt vier Sag deinen Leuten wohin es geht und beziehe sie ein.

00:08:09: Deine Leute verkraften fast jede schlechte Nachricht, was sie nicht verkraftet ist fehlende Orientierung und Unsicherheit.

00:08:16: Mangelnder Einbezug – ein wichtiger Denkfehler den ich häufig erlebt habe und einer der sieben Zentralen die auch in meinem Report erwähnt werden.

00:08:25: Alle sehen das Kollegen gehen und niemand weiß warum!

00:08:28: Und ob es jetzt vielleicht vorbei ist.

00:08:31: Dann fangen die besten an, sich Optionen zu suchen und über kurz oder lang hören auch deine Kunden und eine Bank die Gerüchte.

00:08:39: Sag stattdessen was schief gelaufen ist wie die Lage ist, was du geändert hast das du ändern willst warum du an die Zukunft glaubst und welche Rolle jeder einzelne darin hat.

00:08:52: Beziehe ausgewählte Leute von Anfang an mit ein.

00:08:55: Der letzte Punkt der Wichtigste und er wird eben am häufigsten vergessen.

00:09:01: Und das ist auch keine Motivationsrede, die du hier brauchst, keine Zahlen schau.

00:09:05: Niemand freut sich über gesenkte Kosten!

00:09:08: Die Leute wollen wissen ob dieses Unternehmen in zwei drei Jahren noch da ist und ob sie dann noch dazugehören.

00:09:17: Kommuniziere alle Veränderungen möglichst im einem Auffall.

00:09:21: Je länger die Phase dauert, in der alle merken dass etwas nicht stimmt Aber niemand weiß, was passiert.

00:09:28: Desto mehr Substanz verlierst

00:09:30: du.".

00:09:31: Diese Salamik-Taktik kann man hier ja auch in der Wirtschaft derzeit beobachten.

00:09:35: Nach einer Sanierung führst Du keine Zahlen!

00:09:38: Du fürst Menschen die gerade gesehen haben dass es ernst werden kann.

00:09:43: Zahlen auf den Tisch!

00:09:45: Den gesunden Kern finden einmal tief schneiden und dann sagen wohin es geht.

00:09:51: In dieser Reihenfolge einen der vier Schritte auszulassen.

00:09:56: Der vierte kostet dich nichts und sichert die drei davor ab!

00:10:02: Und wenn du dabei nur eines mitnimmst, dann das – der teuerste Monat in einer Krise ist immer der, indem du noch gehofft hast.

00:10:10: Genau solche Situationen nehme ich mir auf diesem Kanal jede Woche vor für Unternehmer und Führungskräfte am kritischen Punkt, eine nach der anderen mit dem was ich in dreißig Jahren als Manager und Unternehmer gesehen habe.

00:10:26: Abonniere den Kanal dann verpasst du kein Video mehr!

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